Wir vertreten Ärzte und medizinisches Personal im Bereich des Haftungs- und Strafrechts.
Hierbei stehen Verfahren wegen angeblicher ärztlicher Kunstfehler und Betrugsdelikte im Vordergrund.
Durch den Zwang wirtschaftlichen Denkens und der gestiegenen Verantwortung der Ärzteschaft kommt es immer mehr zu Vorwürfen der Urkundenfälschung, des Abrechnungsbetruges, der Untreue.  Durch die mediale Präsenz und immer komplizierter werdende wirtschaftliche Abläufe steigt auch die Gefahr, in das Visier der Ermittler zu kommen. Dies kann für Ärzte und ärztliches Personal zu einer erheblichen Gefährdung der beruflichen Existenz führen.

Weiterhin vertreten wir auch im Bereich des Heilmittelwerberechts und des Arzneimittelsrechts (Doping etc).
Folge typische Vorwürfe  tauchen immer regemäßig in der anwaltlichen Praxis auf:
vorsätzliche Tötung/Körperverletzung
fahrlässige Tötung/fahrlässige Körperverletzung
unterlassene Hilfeleistung
Betrug
Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht
Untreue
Bestechlichkeit
Irreführende Werbung (§ 14 HWG)

Selbstverständlich stehen wir auch  beratend zu Seite, wenn es um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien geht (Compliance).

(Arztstrafrecht) BGH vom 29.3.2011: Keine Strafbarkeit von Kassenärzten wegen Bestechlichkeit (GSSt 2/11)

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Kassenärzte, die von einem Pharma-Unternehmen Vorteile als Gegenleistung für die Verordnung von Arzneimitteln dieses Unternehmens entgegennehmen, machen sich nicht wegen Bestechlichkeit nach § 332 StGB strafbar. Auch eine Strafbarkeit wegen Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr nach § 299 Abs. 1 StGB scheidet aus. Entsprechend sind auch Mitarbeiter von Pharmaunternehmen, die Ärzten solche Vorteile zuwenden, nicht wegen Bestechung (§ 334 StGB) oder Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 Abs. 2 StGB) strafbar. Der niedergelassene, für die vertragsärztliche Versorgung zugelassene Arzt handelt nämlich bei der Wahrnehmung der ihm gemäß § 73 Abs. 2 SGB V übertragenen Aufgaben, insbesondere bei der Verordnung von Arzneimitteln, weder als Amtsträger im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB noch als Beauftragter der gesetzlichen Krankenkassen im Sinne des § 299 StGB.